VETT-Verband

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Satzung VETT-Verbandes

Satzung des Verbandes  energetisch arbeitender Tier-Therapeuten e.V.  (V.E.T.T.)

in der Fassung vom 13. März 2010

§ 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr

Der Verband trägt den Namen „Verband energetisch arbeitender Tier-Therapeuten e.V..
Er hat den Sitz in 88709 Meersburg (Bodensee).
Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht 88662 Überlingen eingetragen.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Für das Gründungsjahr wird ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet.

§ 2  Zweck des Verbandes

Der Verband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.

Im Rahmen dieser Zweckbestimmung ist das Ziel des Verbandes die Förderung, Erhaltung, Verbreitung und Anwendung von energetischen Therapiemethoden bei Tieren, insbesondere bei Pferden und Hunden. Zu diesen Methoden zählen insbesondere die Akupunktur, Akupressur, Laser- und Farbpunktur, Akupunkt- und Meridianmassage, energetische Osteopathie, Kraniosakrale Osteopathie, Applied Kinesiology und Homöopathie.
Das Ziel soll erreicht werden:
Über die Förderung der Lehre und Forschung der Akupunktur und sonstiger Naturheilverfahren, der Tiergesundheit und des Tierschutzes. Es besteht aber kein Rechtsanspruch auf eine Förderung durch VETT.
Über das Institut für angewandte Kinesiologie und Naturheilkunde Meersburg (ist aber keine Einrichtung des V.E.T.T.) durch
Zusatzausbildung, Weiter- und Fortbildung für Angehörige therapeutischer Berufe wie z.B. Tierärzte, Tierheilpraktiker, Heilpraktiker, Physiotherapeuten etc. sowie für Angehörige pferdespezifischer Berufe wie Pferdewirt, Hufschmiede, ausgebildete Reitlehrer, Reitpädagogen, Huforthopäden etc.
–      Kurse für Pferdebesitzer als Hilfe für die eigenen Pferde
–    Verbreitung der Ideen der energetischen Pferdetherapie durch  Veröffentlichungen,
Vorträge, Internet.

§ 3 Selbstlosigkeit

Der Verband ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Verbandes dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Verbandes dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes erhalten.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbandes  fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Die Mitgliederversammlung (§ 7) beschließt über eine evtl. Vergütung der Vorstandsmitglieder (§ 8). Die Höhe der zu zahlenden Vergütung ist in der jeweils gültigen Geschäftsordnung für Vorstand und Geschäftsführung des Verbandes niederzulegen. Die zu zahlenden Vergütungen dürfen die Vergütungen nach dem Reisekostenrecht im Sinne des Einkommenssteuergesetzes nicht überschreiten.

§ 4  Mitgliedschaft

Der Verband hat aktive, passive und fördernde Mitglieder. Sie können juristische und natürliche Personen sein.

Die aktiven Mitglieder sind praktizierende Therapeuten, die die Zusatzausbildung „energetische Pferdeosteopathie nach Salomon (EPOS)“ absolviert und mit einer Prüfung abgeschlossen haben sowie mit dieser Methode arbeiten. Der Ausbildung nach EPOS sind vergleichbare Ausbildungen gleichgestellt. Im Zweifelsfall ist der Vorstand berechtigt den Umfang vergleichbarer energetischer Ausbildung zu überprüfen.  Neben der vorgenannten nachgewiesenen Ausbildung müssen die aktiven Mitglieder ohne EPOS-Ausbildung 15 dokumentierte Fälle auf vorgeschriebenem Formblatt nachweisen. Eine evtl. Prüfungspflicht durch die Kooperation der Tierheilpraktikerverbände bleibt davon unberührt. Aktive Mitglieder verpflichten sich ferner mindestens 16 Stunden pro Jahr  an energetischen Fortbildungen (vgl. § 2 Abs. 2 dieser Satzung) teilzunehmen. Das Mitglied ist verpflichtet diese Nachweise ohne Aufforderung von VETT zeitnah vorzulegen.

– Aktives Mitglied kann nur werden, wer sich bereit erklärt, die Ziele des Verbandes zu
unterstützen.

Die passiven Mitglieder sind Therapeuten, die die Zusatzausbildung absolviert haben, jedoch keine Prüfung abgelegt haben. Zu den passen Mitgliedern zählen auch Therapeuten, die eine energetische Zusatzausbildung abgeschlossen haben, aber nicht praktizierend tätig sind.

Fördernde Mitglieder  unterstützen Sinn und Zweck des Verbandes. Fördernde Mitglieder sind natürliche oder juristische Personen, die die Ziele des Verbandes materiell oder Fördernde Mitglieder  unterstützen Sinn und Zweck des Verbandes. Fördernde Mitglieder sind natürliche oder juristische Personen, die die Ziele des Verbandes materiell oder ideell unterstützen.

Über Zweifelsfälle, ob ein(e) Antragsteller(in) als aktives oder passives Mitglied einzuordnen ist, entscheidet der Vorstand.

Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Verbandsvorstand. Aktives Mitglied kann nur werden, wer sich bereit erklärt, die Ziele des Verbandes zu unterstützen.

Der Vorstand kann Ehrenmitglieder berufen.

Die Mitgliedschaft endet:
– durch den Tod einer natürlichen und Auflösung einer juristischen Person,
– durch Austritt, zum Ende eines Kalenderjahres, wobei die Erklärung spätestens 2 Monate davor erfolgen muss,
– nach Anhörung des betroffenen Mitgliedes aufgrund Vorstandsentscheidung, wenn es durch sein Verhalten die Interessen des Vereins nachhaltig verletzt hat.
– durch Vorstandsbeschluss wegen verbandsschädigendem Verhalten.

§ 5 Beiträge

Die Mitglieder sind zur Leistung von Beiträgen, jeweils zum 1. Januar, verpflichtet. Der Vorstand kann den Beitrag für einkommensschwache Personen befristet ermäßigen.
Die Mitglieder erklären mit dem Beitritt, dass sie die fälligen Mitgliedsbeiträge per Lastschrift einziehen lassen. Die Kosten eventueller Rücklastschriften gehen zu Lasten des Mitgliedes. Bei Mitgliedern, die den Jahresbeitrag trotz Mahnung zwei Jahre nicht bezahlt haben, endet die Mitgliedschaft automatisch mit Ablauf des zweiten Jahres.

Etwaige Mittel dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.  In seiner Eigen-schaft als Mitglied darf niemand Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes erhalten. Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder  bei Auflösung  oder Aufhebung des Verbandes oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks keine Anteile des Verbandsvermögens.

Keine Person darf durch zweckfremde Ausgaben oder durch unverhältnismäßige Vergütungen begünstigt werden.

Mitgliedsbeiträge und Spenden können nicht zurück erstattet werden.

§ 6  Organe des Verbandes

Organe des Verbandes sind: – die Mitgliederversammlung – der Vorstand (geschäftsführender und erweiterter  Vorstand – der Beirat. Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes haben volles Stimmrecht.

§ 7  Mitgliederversammlung

Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder. Sitz und Stimme haben nur die aktiven Mitglieder.
Die ordentliche Mitgliederversammlung beschließt über:

a) die Zahl der aktiven Mitglieder,
die Entlastung des Vorstandes nach Vorlage des Rechenschaftsberichtes,
die Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder und Revisoren,
die Mitgliedsbeiträge,
die Änderung der Satzung und die Auflösung des Verbandes.

Die Mitgliederversammlung entscheidet mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung, Stimmenthaltung als ungültige Stimme.

Die ordentliche Mitgliederversammlung hat mindestens einmal im Kalenderjahr stattzufinden. Der Vorstand lädt mit einer Frist von mindestens 4 Wochen unter Angabe der Tagesordnung ein.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn die aktiven Mitglieder rechtzeitig schriftlich geladen wurden. Die Beschlüsse sind in einem Protokoll festzuhalten, das von zwei Mitgliedern des Vorstandes zu unterzeichnen ist.Fördernde Mitglieder sind nicht stimmberechtigt.

Auf Verlangen der aktiven Mitglieder muss, und auf eigenen Beschluss hin
kann der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende des Vorstandes oder sein Stellvertreter.

§ 8  Vorstand

Es gibt einen engeren (geschäftsführenden) und einen erweiterten Vorstand.

Der engere Vorstand besteht aus folgenden 4 Personen:
– dem/der 1. Vorsitzenden
– dem/der 2. Vorsitzenden
– der/der Schriftführer/in
– dem/der Schatzmeisterin.

Dem erweiterten Vorstand gehören neben den Mitgliedern des engeren Vorstandes
der/die Beauftragten für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit sowie mindestens 2 weitere Beisitzer an.

Je zwei Funktionen können auch zusammengefasst wahrgenommen werden, ausgenommen die Funktionen des 1. und 2. Vorsitzenden.

Die Mitglieder sollen Therapeuten mit abgeschlossener „EPOS“-Ausbildung sein.

Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt drei Jahre. Wiederholte Wahl seiner Mitglieder ist zulässig. Im Falle des vorzeitigen Ausscheidens braucht eine Ergänzungswahl erst in der nächsten Mitgliederversammlung zu erfolgen, sofern zwei Vorstandsmitglieder – darunter der Vorsitzende oder sein Stellvertreter – im Amte bleiben. Die Amtsniederlegung muss schriftlich und mindestens 4 Wochen vor der beabsichtigten Niederlegung erfolgen. Dem Vorstand obliegt die Führung der Geschäfte. Er kann für bestimmte Aufgaben Geschäftsführer bestellen.
Der Vorstand beschließt nach seiner Geschäftsordnung. Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Sie vertreten jeder den Verband für sich, gerichtlich und außergerichtlich.

§ 9  Beirat

Es kann ein Beirat bestellt werden. Der Beirat setzt sich aus fachlich aktiven und/oder fördernden Mitgliedern zusammen. Die Mitglieder werden vom Vorstand für die Dauer von drei Jahren berufen. Der Beirat ist beratend tätig.

§ 10  Satzungsänderung, Auflösung

Satzungsänderungen dürfen den steuerlichen Gemeinnützigkeitsstatus des Verbandes nicht verändern. Sie werden erst wirksam, wenn hierüber eine Bescheinigung oder bestätigende Auskunft des zuständigen Finanzamtes vorliegt.

Über eine Änderung der Satzung kann in der Mitgliederversammlung nur beschlossen werden, wenn die beantragte Änderung mit der Einladung bekannt gemacht worden ist. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit  von ¾ der abgegebenen Stimmen.

Bei Auflösung des Verbandes oder bei Verlust seiner Rechtsfähigkeit oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen an den Tierschutzverein in dessen Zuständigkeits- bereich der Verbandssitz liegt.  Über die Auflösung kann nur in einer eigens dafür einberufenen  Mitgliederversammlung entschieden werden. Im Übrigen gilt die Ziffer 2 entsprechend. Die Mitgliederversammlung kann nur mit mindestens zwei Drittel der anwesenden Stimmen die Auflösung des Verbandes beschließen.

Pfaffenhofen a.d.Ilm, den 13. März 2010